Expo - Konzept

Das szenografische Konzept

In Zentrum des Themenparks entsteht eine Halle mit 3000 qm, abgedunkelt, mit künstlichem Horizont, in der sich 72 Roboter, unterteilt in sechs „Schwärme“, langsam durch die Menge bewegen. Das Tempo der Bewegung ist sehr ruhig und beständig. Es gleicht einem schwebenden Gleiten. Der Mechanismus der Fortbewegung ist für den Besucher nicht sichtbar. Hightech wird nicht vordergründig dargestellt, sondern kommt beim Bau der Ausstellung zum Einsatz.

Die Roboter haben die Form abgeflachter Eier und sind zwischen 1,50 und 3,50 m groß. Sie verfügen über eine eigene Bewegungssteuerung (und individuelle Sicherheitssysteme). An ihre halbtransparente Außenhaut projizieren sie von innen Film- und Grafikmaterial und geben dazu Töne und Geräusche von sich.

Sie sind jeweils mit einem eigenen Ortungssystem ausgestattet, das es ihnen ermöglicht, auf die Besucher zu reagieren. Dazu „unterhalten“ sie sich auch noch untereinander und tauschen Informationen zu den oben genannten Themen aus.

Die Halle - erleuchtet von der Projektion der fahrenden Maschinen und Lichteffekten des künstlichen Horizonts - wird dabei von der Decke her zusätzlich mit bewegten Soundeffekten beschallt.

Bei den so vermittelten Inhalten wird es sich nicht um ein bloßes „Berieseln“ mit Filmmaterial handeln, sondern um ein intellektuell und künstlerisch mit großem Aufwand vorbereitetes, äußerst dynamisches Erlebnis, gepaart mit vielerlei überraschenden Effekten.

Das szenografische Konzept stammt vom Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe, für das eine Künstlegruppe um Olaf Arndt, Lawrence Wallen und Hartmut Bruckner die Idee realisierte und in dessen Auftrag auch Media Connect arbeitete.



Das technische Konzept

Diverse Unternehmen entwickelten in mehr als zwei Jahren ein komplexes System aus technischen Komponenten, dessen Zusammenspiel es ermöglicht, die Besucher nun in Erstaunen zu versetzen. Dabei bleibt die zu Grunde liegende Technologie für den Betrachter verborgen. Hightech wird nicht vordergründig dargestellt, sondern kommt beim Bau der Ausstellung zum Einsatz.

72 selbstgesteuerte Roboter, überwacht von einem Positionserfassungssystem und kontrolliert über einen Leitrechner fahren in einer 3000qm großen Halle und projizieren dabei eine aus diversen einzeln ansteuerbaren Filmclips komponierte Show zum Thema „Wissen - Information - Kommunikation“, akustisch begleitet durch diverse Soundeffekte von der Hallendecke.

Unsere Aufgabe in diesem Verbund war die Entwicklung einer Hard- und Softwarekombination, der Mediensteuerung.